Anne Stern: Die weiße Nacht

Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Während Heiligabend näherrückt, lassen Lou die gefalteten Hände der Toten nicht los. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, das sie verbindet. Der Fund weiterer Leichen setzt die Ermittler unter Zeitdruck und weist in eine neue Richtung, zurück in die finstere Vergangenheit.

Alena Schröder: Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Kommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort das unscheinbare Porträt einer jungen Frau. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Doch Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht. 

Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?

 

Freida McFadden: Der Freund

Sydney Shaw hatte immer Pech mit ihren Dates. Bis sie Tom traf. Tom scheint perfekt: Er ist charmant, attraktiv und arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus. Dann erschüttert der brutale Mord an einer Frau die Stadt. Die Polizei tippt auf einen Serientäter, der sich mit seinen Opfern zu einem Date verabredet, bevor er zuschlägt. Sydney sollte sich sicher fühlen. Schließlich hat sie Tom. Warum hat sie nur das Gefühl, dass mit ihm etwas nicht stimmt? Jemand beobachtet sie auf Schritt und Tritt. Sie muss der Wahrheit schnell auf die Spur kommen –  

 

Jo Nesbø: Minnesota

 
 
Minnesota, 2016: Ermittler Bob Oz ist seit dem Unfalltod seiner dreijährigen Tochter nicht mehr er selbst. Seine Frau verlässt ihn, Freunde ziehen sich zurück. Allein die knallharte Ermittlerarbeit lässt ihn seine Dämonen für einige Stunden vergessen: Oz jagt einen Mörder, der einen Rachefeldzug gegen Drogenbosse und Waffenhändler in Minneapolis führt. Und immer ist der ihm einen Schritt voraus, trickst Kameras aus, hinterlässt irreführende Spuren. Erst als bekannt wird, dass er einen Anschlag auf den Bürgermeister plant, kann Oz ihm eine Falle stellen. Doch wer stellt hier wem eine Falle?

Silja Schäfer: Der Mehr-Gemüse-Masterplan

Na klar, Paprika und Tomaten sind gesund. Doch auf die Dauer reicht es nicht, immer nur das Lieblingsgemüse auf den Teller zu bringen. Neueste Forschungen zeigen: Ob Gemüse, Salat, Obst, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte – erst mit mindestens 30 verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln pro Woche kann man optimal von den Nährstoffen der grünen Küche profitieren. Man muss sich dafür nicht vegetarisch oder vegan ernähren. Vielmehr kommt es auf den richtigen bunten Mix an. Wie Sie den schaffen, zeigt NDR-Ernährungs-Doc Silja Schäfer in ihrem 2-Wochen-Programm mit mehr als 60 alltagstauglichen Rezepten. Sie weiß aus ihrem Praxisalltag, woran die guten Vorsätze für mehr „Grünes“ immer wieder scheitern. Es ist nicht der mangelnde Wille, die besten Lebensmittel der Welt auf den Teller zu bringen, sondern die Frage nach der Umsetzung. Silja Schäfer ist überzeugt: Mit ihrem Masterplan kann jeder Gemüse und Co. ganz einfach so zubereiten und in den Alltag einbauen, dass er die „30 pro Woche“ spielend schafft.

Götz Aly: Wie konnte das geschehen?

Wie fühlst du dich? ist eine für unsere Zeit geradezu programmatische Frage. Denn ihre Beantwortung setzt die Fähigkeit voraus, Gefühle zu erkennen, sie zu reflektieren und über sie zu reden. In ›Wie fühlst du dich?‹ geht es um die Erkenntnis, dass man Gefühl und Vernunft nicht einfach trennen kann, vor allem aber um unsere Eigenständigkeit, um die Fähigkeit, sich zu wehren gegen jene, die uns so gern am Nasenring unserer Affekte durch die Welt führen würden. Überlassen wir unsere Gefühle nicht den Falschen, sondern fragen wir uns lieber selbst:
Wie gehen wir mit der Angst um, die uns alle in Atem hält? Was ist mit der Verbundenheit zu anderen, nach der wir alle suchen? Was tun gegen das Gefühl der Hilflosigkeit, der Wut? Darf ich hassen, andere verachten? Und was ist mit der Lebensfreude, dem Glück? Woher bekomme ich Hoffnung? Kurz gesagt: Wie können wir all das Wissen über unser Innenleben dazu nutzen, in diesen Zeiten den Kopf über Wasser zu halten?

Beate Lakotta: Trans*: don't judge my journey

Wann weiß man, ob man ein Junge oder Mädchen ist? Als was die Welt einen sieht, lernt man ziemlich früh. Doch was, wenn sich das nicht gut anfühlt? Und wie finde ich zu mir selbst in einer Welt voller Erwartungen und Normen? In einfühlsamen Porträts und ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien über viele Jahre hinweg erzählen Transjugendliche von ihrer Reise zur eigenen Identität und zu einem Körper, der sich für sie richtig anfühlt. Sie erzählen von ihren Herausforderungen, von ihren Hoffnungen und Träumen. Die Journalistin Beate Lakotta und der Fotograf Walter Schels haben sie begleitet und geben tiefe Einblicke in eine komplexe Suche nach dem Selbst.