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Stadt Kellinghusen
Museum

Hauptstraße 18
25548 Kellinghusen

Tel.: 04822 / 376210 od. -11
Fax: 04822 / 376215

museum@buergerhaus-kellinghusen.de

Ansprechpartner
Hans-Georg Bluhm

Öffnungszeiten
Donnerstag bis Sonntag
14:00 bis 17:00 Uhr
oder auf Anfrage

Führungen nach Vereinbarung
Jan. und Febr.  geschlossen

Färberei Junge Kellinghusen, 1742 – 1979

Von 1742 bis 1979, d. h. fast 240 Jahre, bestand in Kellinghusen die FÄRBEREI JUNGE. Anhand der Familien- und Firmenchronik lässt sich die Entwicklung vom einfachen Landhandwerk, das für ein kleines lokales Umfeld betrieben wurde, zum maschinellen Großbetrieb mit zahlreichen Filialen in Schleswig-Holstein und Hamburg nachvollziehen. Neben der Einführung des Maschinenbetriebs ist diese Entwicklung auch durch den Übergang vom Färben mit Naturfarbstoffen zu den – industriell hergestellten – synthetischen Farbstoffen geprägt.Seit1978 hat die Familie Junge dem Museum Kellinghusen zahlreiche Dokumente, Fotografien und Objekte aus der Firmen- und Familiengeschichte überlassen. Eine großzügige Projektförderung der Firma Fielmann AG Hamburg ermöglichte die wissenschaftliche Auswertung der textiltechnischen Quellen durch die Hamburger Textilrestauratorin Dominique Loeding. Die Kulturstiftung des Kreises Steinburg förderte die vorliegende Publikation, das Museum der Stadt Kellinghusen übernahm die Ausrichtung der Sonderausstellung, und zahlreiche Leihgeber ergänzten die Präsentation. Allen beteiligten Personen und Institutionen –in erster Linie der Familie Junge – sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

 

Laufzeit: 11. Juni bis 16. Dezember 2017


Zur Ausstellung erscheint eine Publikation,
die für € 10,00 im Museum erhältlich ist.



Ausstellung „Stadt – Land – Fluss: Ansichten von Kellinghusen“

 

Die Studio-Ausstellung zeigt Motive aus Kellinghusen und der Umgebung der Stadt. Auf Gemälden, Druckgrafiken und Fotografien werden ausgewählte Themen behandelt.Einen Schwerpunkt bildet dabei die historische Sicht von der Stör auf die Stadt, aber auch die Sicht aus der Stadt auf die Stör - Blicke, die heute durch Überbauung und Baumbewuchs so nicht mehr möglich sind.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Feldsteinkirche St. Cyriacus auf dem hohen Geestrücken dar: Zum einen als „Stadtkrone“, deren Turm eine auffallende Landmarke setzt, zum anderen der innere Kirchenraum mit der Neugestaltung durch den Bildhauer Hans Kock 1974/75 und 1993.

Hinzu kommen Detailansichten und Karten, die den Wandel des Ortes und seines Umlands anschaulich dokumentieren.

Laufzeit: 1. März bis 21. Mai 2017


Im Rahmen der Ausstellung werden zwei Veranstaltungen angeboten:

•    „Die Stör – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“
Vortragsveranstaltung – Der Eintritt ist frei
Dienstag, 4. April 2017, 19:30 Uhr

•   „Dem Herrn gehörig. Glaube – Kirche – Kunst“
Die Ausgestaltung der St. Cyriacus-Kirche durch Hans Kock 1974/1993
Freitag, 5. Mai 2017, ganztägige Seminar-Veranstaltung,
Teilnahme-Gebühr: € 30,00, Info:  Tel. 0 48 22 – 37 62 10

„Die Stör – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“

Johannes Mählmann, Blick von der Stör auf Kellinghusen, Öl auf Leinwand, 1937

 

Vortragsveranstaltung am Dienstag, 4. April 2017, 19:30 Uhr

Die 84 km lange Stör ist auf der schleswig-holsteinischen Seite der größte Nebenfluss der Elbe. Sie entsteht bei Willingrade im Kreis Segeberg, durchfließt den Landkreis Steinburg und mündet bei Wewelsfleth in die Elbe.

Der Fluss wurde daher in der Vergangenheit sowohl als wichtiger Verkehrsweg wie
auch als Vorfluter für Abwässer genutzt. Ziel der Wasserwirtschaft in der Gegenwart ist es, die ökologischen Funktionen der Gewässer sowie die durch Gewässer geprägte Landschaftsvielfalt zu schützen oder wiederherzustellen.

Die damit erfolgende „In-Wert-Setzung“ der Stör ermöglicht für die Zukunft, für die Kommunen, die am Flusslauf liegen, Entwicklungspläne zu erstellen. Beispiele dazu werden in dieser Veranstaltung dargestellt.

Programm:

• Hans-Georg Bluhm M.A.
  Leiter des Museums Kellinghusen:
  Die Stör – Eine Flussbiografie

• Andreas Fischer
  Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz
  Schleswig-Holstein - Betriebsstätte Itzehoe:
  Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Stör zwischen der Mündung
  der Bünzau und der Stadt Neumünster 2009 / 2010
  Ausblick auf die Entwicklung der Stör zwischen Kellinghusen und der
  Mündung der Bünzau

• Dipl.-Ing. Olaf Prüß
  Region Nord, Büro für Regionalentwicklung, Itzehoe:
  Tourismus- und Regionalentwicklungsprojekte mit Bezug zur Stör

Der Eintritt ist frei.

Ausstellung „Kindheit – Was bleibt?“


Die Kindheit ist  jener Abschnitt im Leben eines Menschen, der von der Geburt bis zur Pubertät reicht. Ein Lebensabschnitt, der von Wachsen, Spielen, Lernen und Weltentdecken geprägt ist und der von zahlreichen Gegenständen begleitet wird.

 
Was nach der Kindheit an Objekten bleibt, findet sich in privaten Sammlungen und im öffentlichen Museum: „bespieltes“ Spielzeug, Fotografien, Schulhefte und Kinderbücher. Bei den Erwachsenen rufen sie Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach, an ganz persönliche, fast vergessene Erlebnisse. Diesen Objekten ist die Ausstellung gewidmet.

Adolph von Menzel: Kind auf Pferd, 1863
Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein zu Bremen – Kupferstichkabinett
Foto: Die Kulturgutscanner

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 29. September 2016, 19:30 Uhr, mit Bildervortrag,Rezitation und Musik
Laufzeit: 30. September bis 11. Dezember 2016

 



Ausstellung „Dietmar Noworzyn: Krieg und Frieden – Holzschnitte und Radierungen“

In Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Rat Kellinghusen zeigt das Museum Kellinghusen zum Weltfriedenstag am 1. September Arbeiten des Künstlers Dietmar Noworzyn.


Eröffnung: Sonntag, 21. August 15 Uhr
Laufzeit: 22. August bis 2. September

Ausstellung „Theodor Möller (1873-1953) – Quer durch Steinburg“

Die Ausstellung „Theodor Möller (1873-1953) – Quer durch Steinburg“ zeigt 70 s/w Photographien, die Günther Fielmann dem Museum Kellinghusen im April 2014 geschenkt hat. Entstanden sind sie in den Jahren 1904 bis 1938, in denen der Lehrer, Fotograf und Heimatforscher Theodor Möller mehrfach durch Steinburg reiste und idyllische Plätze, Gebäude und Szenen fotografisch festhielt. Die überwiegend unveröffentlichten Bilder zeigen den Blick auf Kellinghusen und die in der Nähe des Museums gelegene Bergstraße, Itzehoe mit Kirche, Kapelle und Kloster, dem Prinzesshof und der Zementfabrik an der Stör sowie Booten und Häusern am Hafen, Wilster mit Bürgerhaus, Rathaus und Bank sowie Bauernhäuser und Katen dieser ländlich geprägten Region. Photographien von bestechender Qualität, brillanter Tiefenwirkung und einer insgesamt hohen Attraktivität, die neben ihrem dokumentarischen Wert den künstlerischen Anspruch Möllers zeigen.

 

Eröffnung: Donnerstag, 28. April, 19 Uhr im Museum Kellinghusen

29. April bis 14. August 2016

 

 

 



Herbst-Doppel-Ausstellung:

Mit Nadel und Faden – Stickmustertücher aus der Museums-Sammlung
Das Anfertigen von Stickmustertüchern war v. a. im 19. Jahrhundert Teil der familiären und  schulischen Mädchenerziehung. Damit erlernten die angehenden Hausfrauen die verschiedenen Sticktechniken, um mit Buchstaben und Zahlen Wäschestücke mit Namenszügen und Besitzerinitialen bezeichnen zu können. Darüber hinaus dienten Bortenmuster und Bildmotive als Vorlage zur Verzierung von Haushaltstextilien und Kleidung.
Zudem eigneten sich die Mustertücher auch, um die Techniken des Stopfens und Flickens zu üben. Heute sind Stickmustertücher beliebte Sammelobjekte.

„Alle Tassen im Schrank? – Kaffeetassen aus Haushalten in Kellinghusen und Umgebung“

„Alle Tassen im Schrank? – Kaffeetassen aus Haushalten in Kellinghusen und Umgebung“
Das Museum hat seine BesucherInnen eingeladen, ihre Lieblingstassen auszustellen. Aus der Vielzahl der Angebote hat eine Jury besondere Objekte ausgewählt, die teilweise auch interessante Geschichten erzählen. Die Ausstellung zeigt, dass in nahezu jedem Haushalt neben dem „guten Geschirr“ für besondere Anlässe Einzelstücke für den Alltagsgebrauch  existieren, zu denen ihre Besitzer ein persönliches Verhältnis haben.

Wir danken dem Verein „Von Hand zu Hand Kellinghusen e. V.“, der für die Ausstellung zwei komplette Kaffeetafeln zur Verfügung gestellt hat.


Eröffnung: Sonntag, 27.September 2015, um 15 Uhr

•    Begrüßung und Einführung:
Hans-Georg Bluhm M.A., Museum Kellinghusen

•    Eröffnung:
Malte Wicke, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kellinghusen

•    Führung durch die Stickmustertuch-Ausstellung:
Dominique Loeding, Textilrestauratorin am Altonaer Museum Hamburg

Anschließend laden wir zu Kaffee und Kuchen ein. Der Eintritt ist frei.


Laufzeit: 27. September bis 12. Dezember 2015

Detlev von Liliencron in Kellinghusen

Liliencron 1889

Hans-Georg Bluhm/Antonia Gottwald:
Leben und Lyrik
Detlev von Liliencron in Kellinghusen 1883 – 1890
Die Befreiung des Dichters aus den Fesseln des Verwaltungsbeamten

Vortrag mit Bildern, Poesie und Musik
Vortrag: Hans-Georg Bluhm
Dramaturgie und Rezitation: Antonia Gottwald
Am Flügel: Mari Kitagawa

Donnerstag, 8. Oktober, 19:30 Uhr im Bürgerhaus-Saal

Eintritt:    € 10,00

Ermäßigt: € 7,00

Au fil du temps - Cathy Fleckstein

Cathy Fleckstein, Bildplatte "Blick auf das andere Ende", 2014 Höhe: 64 cm © Fotografie: Bernd Perlbach

21. Juni – 6. September:

"Im Laufe der Zeit - Au fil du temps - Cathy Fleckstein"

Die diesjährige Sommer-Ausstellung des Museums Kellinghusen ist Cathy Fleckstein gewidmet, die seit 1975 in Schleswig-Holstein ansässig ist und heute zu den profiliertesten Kunstkeramikerinnen der Bundesrepublik zählt.

Die Ausstellung gibt einen chronologischen Überblick über ihr künstlerisches Schaffen: Gezeigt werden frühe Arbeiten aus der Zeit um 1980, Wandabdrücke, sowie Bildplatten und plastische Arbeiten bis in die Gegenwart.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog aus der Reihe „Ceramica Borealis – Edition zur zeitgenössischen Keramik im Norden“, herausgegeben von der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein.

Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 21. Juni 2015, um 15 Uhr eröffnet.

Sammeln aus Leidenschaft

Knöpfe
Knacker
LKW

 

Eröffnung: Donnerstag, 30. Oktober 2014, 19:30 Uhr
Laufzeit:  31. Oktober bis 14. Dezember 2014

Museen sammeln Kulturgut, um es für die Nachwelt zu erhalten, zu erforschen und auszustellen. Damit werden Entwicklungen in der Kunst, in der Technik und im Alltagsleben dokumentiert.

Auch außerhalb der Museen werden Gegenstände gesammelt. Das Sammeln von Dingen gehört zu den ältesten Leidenschaften der Menschheit. Private Sammlungen entstehen aus ganz individuellen Motiven heraus. Dabei werden die Sammlerinnen und Sammler oftmals zu hochgeschätzten Experten auf ihrem Sammelgebiet.

In diesem Herbst zeigt das Museum Kellinghusen drei unterschiedliche private Sammlungen:


Knöpfe
Frau Jutta Werner aus Kellinghusen sammelt seit ihrem neunten Lebensjahr Knöpfe. Knöpfe aus Glas, aus Ton, aus Porzellan, aus Bakelit, aus Zelluloid und aus Kunststoff. Die Sammlung umfasst inzwischen mehrere zigtausend Stück!

Nussknacker
Herr Peter Tempel, ebenfalls aus Kellinghusen, sammelt seit vielen Jahrzehnten Nussknacker. Mittlerweile füllen etwa 200 Nussknacker – nicht nur aus dem Erzgebirge –  sein Haus in Kellinghusen.

Spielzeug
Herr Georg Gaden aus Nortorf sammelt vor allem Eisenbahnen und Autos, also das typische Jungen-Spielzeug vergangener Jahrzehnte. Den Grundstock bildete eine Trix-Express-Eisenbahn, die er 1959 mit elf Jahren geschenkt bekam.

 

 

 

 


Aufnahmen: photocompany Itzehoe

Sonderausstellung: "Feuer- Werke" - Nord trifft Süd

 

 "Feuer- Werke" - Nord trifft Süd

Die Keramikschule Landshut zu Gast in Kellinghusen

7. Juni – 10. Oktober 2014

Seit tausenden von Jahren fertigen Menschen in aller Welt aus Lehm und Ton Gebrauchsgegenstände und Kunstwerke. Die niederbayerische Stadt Landshut ist diesem alten Handwerk in besonderer Weise verbunden. Die Region ist aufgrund ihrer Tonvorkommen im Kröning seit langer Zeit ein Zentrum der Töpferei. Die Keramikschule Landshut führt diese Tradition mit ihren drei verschiedenen Schulen unter einem Dach fort:

 

•    die Berufsfachschule, in der im Vollzeitunterricht in drei Jahren die Ausbildung zum/zur Keramiker/in erfolgt,
•    die Berufsschule mit Blockunterricht für Auszubildende im dualen System( Werkstatt/ Schule),
•    die Meisterschule, die Keramikergesellen/-gesellinnen in zweijährigem Vollzeitunterricht zu Staatlich geprüfte/n        Keramikgestaltern/-gestalterinen und zu Keramikmeistern/-meisterinnen ausbildet.

 

In der Ausstellung im Museum Kellinghusen werden keramische Arbeiten aus dem Unterricht, aus den Werkstätten und den Workshops sowie Arbeiten der Lehrer und Dozenten gezeigt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am
Freitag, dem 6. Juni 2014, um 19 Uhr
laden wir Sie und Ihre Begleitung herzlich ein.

 

Begrüßung: Hans-Georg Bluhm M.A., Museum Kellinghusen
Einführung: Annette Ody M.A., Fachschulrektorin der Keramikschule Landshut
Eröffnung: Axel Pietsch, Bürgermeister der Stadt Kellinghusen
Musikalische Umrahmung: Anette Kröger, Klavier, und Ralf Kröger, Violine

 

Zur Eröffnung wird ein Eintritt in Höhe von € 2,- pro Person erhoben.

 

Schale trifft Linie: Berthold Neumann - Andreas Green

Schale trifft Linie: Berthold Neumann - Andreas Green

Eröffnung: Sonntag, 9. März 2014, um 15 Uhr
Musikalische Umrahmung: Moritz Kruit, Gitarre, und Yannic Rösch, Saxophon.
Laufzeit: 9. März bis 25. Mai 2014

Karfreitag (18. April) bleibt das Museum geschlossen

Berthold Neumann, geboren 1957, studierte zunächst Chemie und anschließend an der Akademie der Bildenden Künste in München Kunst mit dem Schwerpunkt Keramik.
In seiner Werkstatt nahe dem Bodensee setzt er sich hauptsächlich mit dem Thema „Schalen“ auseinander. Die filigranen Gefäße aus Steinzeugton entstehen an der Drehscheibe. Dabei wird die Wandstärke auf das Äußerste reduziert und die rotierende Form mittels Strukturen betont. Durch Abschneiden von Randstücken erhalten die Schalen im Brand eine neue Form: Es entstehen Objekte. Ein Lochmuster, häufig im  Randbereich, stellt eine Spannung zwischen der inneren und der äußeren Form her. Nach dem ersten Brand werden die Gefäße mit einer halbtransparenten Laufglasur überzogen, so dass die Struktur des Scherbens zur Geltung kommt.
Berthold Neumann erprobt das Material bis an seine Grenzen: Der Zufall spielt für ihn eine große Rolle. „Mich reizen die Extreme“ sagt der Künstler selbst zu seiner Arbeitsweise.

Andreas Green, geboren 1954, arbeitete zunächst als Fotograf und fuhr zur See, bevor er an der Hochschule für Künste in Bremen Malerei studierte. Seit 1984 ist er als freischaffender Künstler in Cuxhaven tätig. 1991 gründete er dort das international ausgerichtete Künstlerhaus. Seine Kunstprojekte führten Andreas Green an viele Orte im In- und Ausland.
In seinem Atelier an der Elbe entstehen Materialbilder. Der Künstler nutzt überwiegend Naturmaterial: Holz, Pigment, Fischleim und den Dünensand, den er direkt vor seiner Haustür findet. Der gewaschene und gesiebte Sand wird in mehreren Schichten fixiert. Dabei bilden sich reliefartige Strukturen, geometrische Grundlinien oder Flächen heraus. Aus Einzelelementen entstehen unzählige, immer neue Gesamtkompositionen, deren strenge, mathematisch exakte Ornamentlinien an den Konstruktivismus und den Minimalismus erinnern.

„Gruß aus Kellinghusen – Aus der Postkarten-Sammlung des Museums“

 „Gruß aus Kellinghusen – Aus der Postkarten-Sammlung des Museums“

Eröffnung: Sonntag, 9. März 2014, um 15 Uhr
Laufzeit: 9. März bis 25. Mai 2014

Karfreitag (18. April) bleibt das Museum geschlossen

„Messerscharf“ – Zur Geschichte der Klinge

29. September bis 15. Dezember 2013  Vom 29. September bis zum 15. Dezember 2013 zeigt das Museum Kellinghusen eine Ausstellung, die der Entwicklung der Klinge gewidmet ist.

Im Mittelpunkt stehen dabei historische Blankwaffen zum Gebrauch bei Militär und Polizei. Gezeigt werden aber auch zivile Schneidwaren des Alltags wie steinzeitliche Feuersteine, Essbestecke und Taschenmesser, Küchengerät und Handwerksmesser.
Der überwiegende Teil der Exponate wurde freundlicherweise von Herrn Wolfgang Kroker, Kellinghusen, und der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Volkskunde Museum, Schleswig, zur Verfügung gestellt.

Zur Eröffnung der Ausstellung am
Sonntag, dem 29. September 2013, um 16 Uhr
laden wir Sie und Ihre Begleitung herzlich ein.
 
Einführung: Hans-Georg Bluhm
M.A.Museum Kellinghusen
 
Eröffnung: Malte Wicke
Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kellinghusen
 
Zur Eröffnung wird ein Eintritt in Höhe von € 2,00 pro Person erhoben.

Was geht? Keramik von Eva Koj und Britta Hansen

Vase
Schale

14. Juni – 1. September 2013

Eröffnung: Freitag, 14. Juni 2013, 19 Uhr
Begrüßung:Hans-Georg Bluhm M.A., Museum Kellinghusen

Einführung: Prof. Dr. Bettina Köhler, Kunsthistorikerin, Dozentin für Kunst- und Kulturgeschichte,

FHNW, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel

Eröffnung: Axel Pietsch, Bürgermeister der Stadt Kellinghusen

Musikalische Begleitung: Elke Altstadt-Westphal an der Harfe

Eva Koj und Britta Hansen werden zur Eröffnung anwesend sein.
Zur Eröffnung wird ein Eintritt in Höhe von € 2,- pro Person erhoben.

Öffnungszeiten: Do – So, jeweils 14 – 17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

Die Sommer-Ausstellung 2013 des Museums Kellinghusen ist den Keramikerinnen Eva Koj und Britta Hansen gewidmet.

Vom 14. Juni bis zum 1. September zeigt das Museum jeweils eigene, aber auch gemeinsame Arbeiten der beiden Künstlerinnen.

Eva Koj studierte Freie Kunst/Keramik bei Prof. Johannes Gebhardt an der Muthesius–Kunsthochschule in Kiel. In ihrer Werkstatt in Mielkendorf bei Kiel entstehen Gefäßunikate und Objekte aus Steinzeug und Porzellan in Salzbrandtechnik und mit Seladonglasuren.

Britta Hansen ließ sich in den Fächern Malerei, Grafik und Bildhauerei in Kiel und Straßburg ausbilden und unterhält ein Atelier in Kiel. Britta Hansen zeichnet, koloriert und modelliert auf und mit Ton, aus dem Bildtafeln, Reliefs und Vollplastiken entstehen. Aus der Verbindung von Keramik und Graphik erwachsen erzählende Darstellungen neuzeitlicher Innen- und Außenwelten.

Seit kurzem kooperieren beide Künstlerinnen: Eva Koj formt Schalen und Vasen aus Steinzeug und Porzellan, die anschließend von Britta Hansen mit feingliedrigen Zeichnungen in einer Ritztechnik versehen werden.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der für € 10,00 an der Museumskasse erhältlich ist.

Danijela Pivašević-Tenner

Eröffnung: Freitag, 15. Juni 2012, um 19 Uhr

16. Juni bis 28. August 2012:

Danijela Pivašević-Tenner: Offene KomPositionen


Die diesjährige Sommer-Ausstellung des Museums Kellinghusen ist der Keramikerin und Bildhauerin Danijela Pivašević-Tenner gewidmet. Die Künstlerin wurde 1980 in  Serbien geboren. Sie studierte in Belgrad Keramik und Glasgestaltung, bevor sie in Berlin ein Kunsttherapiestudium absolvierte. Derzeit arbeitet sie als Stipendiatin in der Stadttöpferei Neumünster. 2011 erhielt sie den Keramikpreis der Stiftung der Sparkasse Kellinghusen.

In ihren Arbeiten untersucht Danijela Pivašević-Tenner Umformungen und Deformationen. Ihre Objekte und Installationen stützen sich auf historisch entstandene Formen und Dekore, die sie modifiziert, verfremdet und weiterentwickelt. Dabei bricht sie die herkömmlichen Traditionslinien der Kunstkeramik auf und lädt ihr Publikum ein, gewohnte Sehweisen und Wahrnehmungen zu überprüfen. Sie geht dabei immer wieder auf die stets wechselnden räumlichen Gegebenheiten ein, in denen sie ihre Werke präsentiert.

Auch die von der Künstlerin für das Museum Kellinghusen konzipierte Ausstellung „Offene KomPositionen“ zeigt unter den Leitmotiven „Konstruktion / Überdeckung“ sowohl den unkonventionellen Gebrauch vertrauter Grundelemente aus der Alltagswelt als auch die Korrespondenz zur historischen Keramik.   

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Reihe CERAMICA BOREALIS der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein. Der Katalog ist für € 7,- an der Museumskasse erhältlich.

150 Jahre VfL

Jugendliche Turner des Vereins Gut Heil, Kellinghusen, um 1910
Chronik 150 Jahre VfL

24.März bis 16.September 2012:

150 Jahre VfL: Eine Geschichte in Bildern

Bewegtes Kellinghusen

Aus einem überreichen Bilderfundus und vielfältigen Leihgaben präsentiert das Museum Kellinghusen anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des VfL ein breites Potpourri lokaler Turn-und Sportgeschichte. Die ausgewählten Bilder zeigen den Wandel des Vereines und seiner drei Vorläufer, des Gut Heil von 1862, des Arbeiterturnvereins von 1892 und des Kellinghusener Sportvereins von 1910. Sie erzählen vom Selbstverständnis der Turner und Sportler, referieren die Ideale der Vereine und schildern zudem politische wie kulturelle Einflüsse auf die Fotografen.Das Museum lädt zu einer Entdeckungsreise durch eine wechselhafte Lokalgeschichte ein, die körperliche Bewegung ins Zentrum der Perspektive nimmt. Zu sehen sind neben zahlreichen, im Gründungsjahr 1862 beginnenden historischen Fotografien weitere spannende Dokumente, Pokale, kleinere Artefakte und die sorgfältig restaurierten Turnerfahnen. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Gemeinschaftsschule Kellinghusen, an der eine Projektgruppe aus der Klasse 7c die Geschichte verschiedener Sportarten erarbeitete, Interviews führte und zwei große Teile der Ausstellung mitgestaltete.

Im Kontext

Kochmaschine, Annonce um 1900
Kochmaschine im Haushalt, Foto um 1910
Hafen in Kellinghusen, Aufnahme vor 1911

01. März bis 20. Mai 2012:

"Im Kontext
"

Zu den klassischen Aufgaben eines Museums gehören das Sammeln, das Erforschen und das Vermitteln. Dazu werden die Objekte in Hinsicht auf Herkunft, Material und Funktion befragt. Einzelne Ergebnisse aus diesem Wissensspeicher sind in der Ausstellung „Im Kontext“ dargestellt.

In sechs Kapiteln werden Objekte aus verschiedenen Sammlungsbereichen in ihrem ursprünglichen Zusammenhang erläutert:

1. Zeit: Die Uhr
2. Körper: Die Gesundheit
3. Handarbeit: Die Küche
4. Raum: Die Stör
5. Bild: Die Fotografie
6. Örtlichkeit: Ein Punkt in Europa

Zur Ausstellung gibt es ein Besucherquiz. Wer alle Fragen richtig beantwortet, kann sich kostenlos am Aufsichtstresen eine Museumspublikation aussuchen.

Die Ausstellung richtet sich an Einzelbesucher, an Gruppen und an Schulen. Zu jedem Kapitel werden Schülergespräche angeboten. Kosten: € 20,00 pro Schülergruppe. Termine nach Absprache. Buchungen unter: museum@buergerhaus-kellinghusen.de.

"Vom Himmel hoch, da komm ich her – Zur Geschichte der Weihnachtslieder"

Das Museum Kellinghusen, die Kirchenmusik an St. Cyriacus und der Singkreis der Landfrauen Kellinghusen laden hiermit zu einer vorweihnachtlichen Abendveranstaltung ein.

Am Freitag, dem 30. November, um 19:30 Uhr wird es im Bürgerhaus um die Geschichte unserer Weihnachtslieder gehen. Der Museumsleiter wird die Entstehung, die sozialen Funktionen und die kulturelle Bedeutung der Lieder erörtern. Der Bogen reicht dabei vom mittelalterlichen Kirchengesang über die Erneuerung durch die Reformation und die weihnachtliche Hausmusik des 19. Jahrhunderts bis zu den heutigen Formen. Mit umfangreichem Bildmaterial wird darüber hinaus auch der historische Wandel des weihnachtlichen Brauchtums dargestellt. Frau Brigitte Gier, Kantorin der Kirchengemeinde St. Cyriacus, wird – unterstützt vom Singkreis der Landfrauen – zahlreiche Liedbeispiele mit unterschiedlichen Instrumenten vortragen.

Termin: Freitag, 30.11.2012, 19:30 Uhr
Ort: Saal des Bürgerhauses, Hauptstraße 18, 25548 Kellinghusen
Der Eintritt ist frei

 

Programm1.    Kirchengesang im Mittelalter und in der frühen Neuzeit  •    Sei uns willkommen, Herre Christ (11. Jhd.)•    In dulci jubilo, nun singet und seid froh (14. / 15. Jhd.)•    Es ist ein Ros entsprungen (Trier, 16. Jhd.)2.    Protestantische Weihnachtslieder •    Vom Himmel hoch, da komm ich her (Martin Luther, 1535) •    Ich steh an deiner Krippe hier (Paul Gerhardt, 17. Jhd.) •    Macht hoch die Tür, die Tor macht weit (Weissel/Freylinghausen, Anf. 18. Jhd.)3.    Innerlichkeit •    Stille Nacht, heilige Nacht (Mohr/Gruber, 1818)PAUSE4.    Familienweihnacht  im 19. Jahrhundert•    O du fröhliche (Johannes Daniel Falk, 1816)•    Ihr Kinderlein kommet (Schmid/Schulz, 1811/1832)•    O Tannenbaum (Anschütz/Zarnack, 1824)•    Morgen kommt der Weihnachtsmann (Hoffmann von Fallersleben, um 1840)5.    20. Jahrhundert •    Es ist für uns eine Zeit angekommen (19. Jhd./1939/1957/1966)•    White Christmas (Irving Berlin, 1940) •    Die Sterne am Himmel träumen (Kayser/Schallehn, 1982)

Veranstaltungen im Museum Kellinghusen

Sonntag, 20. Mai 2012: Geranienmarkt und Internationaler Museumstag

Das Museum ist an diesem Tag von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Ausstellungen:
-    150 Jahre VfL: Eine Geschichte in Bildern
-    Im Kontext – Museumsobjekte erzählen Geschichten


14:00 – 15:00 Uhr: Vorführung Fayence-Malerei mit Sabine Heckmann

15:00 – 16:00 Uhr Führungen mit Hans-Georg Bluhm durch beide Ausstellungen

Die Schuhmacher-Werkstatt

01. November 2011 bis 31. März 2012:

Die Schuhmacher-Werkstatt

Das Museum Kellinghusen erhielt in den letzten Jahren die Nachlässe von zwei Schuhmacher–Werkstätten: dem Schuhhaus Panje in der Lindenstraße und der Landschusterei Wrage in Stellau. Zusammen erläutern diese Objekte exemplarisch die Entwicklung des Schuhmacher–Handwerks und das historische Arbeitsgerät. Die Ausstellung läuft von November 2011 bis März 2012.

 

Am Beispiel des Schuhhauses Panje, ehemals Lindenstraße 20 in Kellinghusen, lässt sich über vier Generationen hinweg von 1866 bis 2009 der Wandel des Schuhmacher–Handwerks nachvollziehen: 1875 produzierten Handwerker noch 75 Prozent der Schuhe in Deutschland, 1925 war der Anteil auf 3 Prozent gegenüber 97 Prozent der Schuhindustrie gesunken. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg wandelten sich daher auch die Schuhmacherbetriebe in Kellinghusen: Anstelle der Herstellung von Schuhen wurden jetzt hauptsächlich Reparaturen durchgeführt und als wichtiges neues Standbein kam der Handel mit Fabrikschuhen hinzu. 1924 eröffnete auch Rudolf Panje nach dem grundlegenden Umbau des Hauses ein Schuhgeschäft mit anliegender Werkstatt. Als im Jahr 2009 das Schuhhaus geschlossen wurde, überließ der letzte Inhaber, Herr Klaus Panje, dem Museum ein großes Konvolut an Fotografien, Dokumenten und Werkzeugen.

 

Der Landschuster Otto Wrage (1897–1983) richtete sich zunächst in einer Kate in Stellau (heute Stellauer Str. 19) eine Schuster-Werkstatt ein. Die Kate neben der Stellauer Kirche, lange Zeit auch als „Räucherkate“ bekannt, war seit 1795 im Besitz der Familie Lohse, die selber über Generationen als Schuhmacher und Schneider tätig waren. 1931 übersiedelte Wrage in die Stellauer Str. 15. Da viele Landschuster vom Erlös ihrer Arbeiten kaum leben konnten, verdingten sie sich im Dorf mit anderen handwerklichen Arbeiten oder führten eine kleine Landwirtschaft nebenbei. Otto Wrage zum Beispiel arbeitete von 1954
bis 1960 nebenher in der Wrister Meierei. Das Handwerkszeug des Schuhmachers hatte sich über Jahrhunderte kaum verändert. Von den 1850er Jahren an setzte sich zuerst die Nähmaschine durch. Auch Wrage besaß dieses Gerät. Offensichtlich stammt die Maschine vom Anfang des 20. Jahrhunderts, Otto Wrage wird sie daher bereits als Gebrauchtwerkzeug billig erstanden haben. 1980 erwarb Erwin Granzow, der Sohn des früheren Hausbesitzers, den Inhalt der Werkstatt. Sein Sohn Max Granzow stellte die Ausstattung 2009 dem Museum Kellinghusen als Dauer-Leihgabe zur Verfügung.

Frühere Ausstellungen

28. Oktober bis 18. Dezember 2011:

Für brave Knaben und fleißige Mädchen - 
Historisches Spielzeug aus der Sammlung des Dithmarscher Landesmuseums im Museum Kellinghusen

Das Spielzeug gibt als Abbild die reale Welt der Erwachsenen verkleinert wieder. Diese verkleinerte Realität ermöglicht die Nachahmung der Handlungen der Erwachsenen. Spiel ist Vorbereitung auf das Leben. So wie der Junge mit Pferd, Auto und Eisenbahn die Welt des Mannes kennenlernte, so wuchs das Mädchen mit Puppe und Puppenhaus spielerisch in die Rolle der Hausfrau und Mutter hinein. Ebenso wie die Objekte der Erwachsenenwelt in Mode, Stil und Material einem stetigen historischen Wandel unterliegen, so hat sich auch das Spielzeug der Kinder ständig verändert.

Die Exponate der Ausstellung stammen aus dem Besitz des Dithmarscher Landesmuseums in Meldorf und wurden dem Museum Kellinghusen freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 

Die rund 80 Objekte – Kinder-Fahrzeuge, Autos, Figuren und Spiele – entstanden in der Zeit zwischen 1880 und 1960. Als Höhepunkte der Ausstellung sind eine komplett eingerichtete Puppenküche der 1930er Jahre sowie zwei Kaufmannsläden zu nennen. Der ältere Laden ist die Einzelanfertigung eines Tischlers aus den 1920er Jahren, der andere ein Industrieprodukt aus Kunststoff aus der Zeit um 1960. Beide Läden sind mit den Markenprodukten aus ihrer jeweiligen Epoche ausgestattet und zeigen exemplarisch die historische Entwicklung des Kinderspielzeugs auf. 

28. Mai bis 28. August 2011:

 

 

Kiel - Kellinghusen - Korea

Kap-Sun Hwang und der keramische Wissenstransfer 

 

Der Keramiker Kap-Sun Hwang, geboren 1963 in Seoul, der Hauptstadt Süd-Koreas, studierte zunächst das Fach Keramik an der Staatlichen Universität Seoul. 1991 immatrikulierte er sich in Kiel bei Prof. Johannes Gebhardt an der Muthesius-Kunsthochschule und schloss das Studium 1998 mit dem Diplom ab.

 

Nach einem Stipendium bei der Dr.-Hans-Hoch-Stiftung in Neumünster eröffnete er 2001 in der Keramikstadt Kellinghusen eine eigene Werkstatt. Es folgten eine freie Mitarbeit für die Staatliche Porzellan–Manufaktur Meissen und die Porzellanmanufaktur Fürstenberg, zahlreiche Preise, wie der renommierte „Red Dot Award“, und eine zunehmende öffentliche Anerkennung wie zuletzt der „Bayerische Staatspreis für besondere gestalterische und technische Spitzenleistungen im Handwerk“.

 

Im Jahr 2003, nach 13 Jahren in Deutschland, nahm Kap-Sun Hwang zudem einen Ruf als Professor für die Keramik-Klasse am College of Fine Arts/Faculty of Crafts & Design an der National University in seiner Heimatstadt Seoul, an.

 

Im Rahmen des vorgegebenen Curriculums führte er ein für Korea völlig neues Ausbildungsmodell ein. Kap-Sun Hwang hat seine in Deutschland erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Keramik-Kunst an eine neue Generation von Schülerinnen und Schülern weitergegeben und damit eine in dem ostasiatischen Land hochgeschätzte Handwerkskunst neu belebt.

 

Das Keramik-Museum Kellinghusen zeigt jetzt erstmals die Arbeitsergebnisse dieser Transformation von Europa nach Ostasien: Kap-Sun Hwang und seine Schülerinnen und Schüler Bo Kyung Kim, Sung Chul Kim, Pyung Mun, Mi Seon Park, Jung Hong Park, Ka Jin Lee, Ki Wook Lee, Min Soo Lee, Yeh Linn Lee, In Hwa Lee, Jeong Yong Han präsentieren in diesem Sommer ihre Werke. 
 

Eröffnung: Freitag, 27. Mai 2011, 19 Uhr 

Eintritt: 2,00 EUR pro Person 

19. März bis 15. Mai 2011:

Holzbrand – Keramiken von Caroline Bohlmann und Steffen Gneithing

 

Caroline Bohlmann brennt ihre Objekte über 24 Stunden. Farben und Glasuren entstehen im Brand durch Soda- und Ascheanflug sowie durch die Setzweise im Ofen. Nach einer zweistündigen Haltezeit auf 1260 bis 1300 Grad werden Feuerungen und Schornstein verschlossen, der Ofen kühlt über drei Tage langsam ab.

Steffen Gneithing hingegen brennt seine Erzeugnisse in einem Anagama-Ofen nach ostasiatischem Vorbild. Die Brenndauer beträgt fünf bis sechs Tage und wird langsam von 100 auf zuletzt 1280 Grad gesteigert. Im Anagama gibt es keine Trennung zwischen Feuer- und Brennraum, die Flugasche zieht mit den Flammen durch den Ofen. Sie fällt auf die Stücke und bildet einen Glasüberzug auf den Objekten, die so genannte Ascheanflugglasur. Nach ca. zwei Wochen Abkühlzeit kann der Ofen ausgenommen werden.

Alle ausgestellten Objekte sind somit künstlerisch-handwerkliche Unikate.

 

Eröffnung: Freitag, 18. März 2011, 19 Uhr 

Eintritt: 2,00 EUR pro Person 

22. April bis 15. Mai 2011:
Keramik aus zwei Generationen – Die Werkstatt Rauer



Die Werkstatt Rauer aus Venne bei Osnabrück erhielt auf dem Kellinghusener Töpfermarkt 2010 den Publikumspreis für den schönsten Verkaufsstand. Daher zeigt das Museum Kellinghusen nun eine Verkaufsausstellung mit Arbeiten aus dem Meisterbetrieb.


Eröffnung: Donnerstag, 21. April 2011, 19 Uhr
Eintritt: 2,00 EUR pro Person