Termine unterteilt in:

Film "Der Glanz der Unsichtbaren""
Der glanz der Unsichtbaren
Freitag, 13.12.2019 von  20:00  bis 23:00  Uhr

Der Glanz der Unsichtbaren

Ein wunderschöner Film von Liebe - Humor - Menschlichkeit.
Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden.

Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Nachdem die Stadt auch noch ein Zeltcamp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt…

Hier gehts zur Filmwebsite: Der Glanz der Unsichtbaren

Datum: 13. Dezember - 20.00 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Pressestimmen

»Was für eine Geschichte, was für ein Selbstbewusstsein, was für ein Film. „Der Glanz der Unsichtbaren“ ist eine Geschichte aus dem Hier und Jetzt, ein Film über die Abgehängten der Gesellschaft. Ein Ensemblefilm. Ein Film über Frauen. Ein Film, in dem man lacht und weint. In Frankreich hat „Der Glanz der Unsichtbaren“ weit über eine Million Zuschauer erreicht: Eine Sensation.« IL FATTO QUOTIDIANO

»Eine kraftvolle, ermutigende Sozialkomödie, eine mitreißende Geschichte von Solidarität und erwachendem Selbstbewusstsein … Alles stimmt hier. Das Ensemble der vier unwiderstehlichen Widerstandskämpferinnen, Audrey Lamy und Corinne Masiero als Sozialarbeiterinnen, die alles riskieren, Déborah Lukumuena als schnoddriger Wirbelsturm und Noémie Lvovsky als „Desperate Housewife“, der gerade ihre Ehe um die Ohren fliegt … und an ihrer Seite entdecken wir „Dalida“, „Edith Piaf“ und ein Dutzend anderer Frauen, die das Leben auf der Straße kennen und hier ihre erste Rolle spielen. Louis-Julien Petit hat das Aufblühen dieser Frauen mit Humor inszeniert und mit Herz gefilmt, in stimmiger Balance zwischen Feel-Good- Movie und engagiertem Kino.« TÉLÉRAMA

»Eine Komödie über obdachlose Frauen im wirtschaftlich angeschlagenen Nordfrankreich – das klingt nicht nach einem Kassenschlager. Aber mit seinem mitreißenden Ensemble aus renommierten Profischauspielerinnen und wirklichen Frauen von der Straße ist „Der Glanz der Unsichtbaren“ glänzende, einfühlsame Unterhaltung mit unvergesslichen Protagonistinnen, die klammheimlich und geschickt die Grenzen des System austesten.« SCREEN DAILY

»Der Ansatz ist nicht neu. Aber hier können wir dabei zusehen, wie sich die Hierarchie unter professionellen und nichtprofessionellen Schauspielerinnen vor unseren Augen auflöst. Wie in jener Szene, in der Audrey und ihr Bruder eine neue Waschmaschine ins Tageszentrum bringen, wo eine der betreuten Frauen inmitten der von ihr reparierten Waschmaschinen sitzt und mit der Souveränität und dem Timing eines Coluche sagt: „Es war die Dichtung.“ Mit einem Satz hat da Adolpha Van Meerhaeghe, die im Film Chantal heißt und vor den Dreharbeiten auf der Straße lebte, ihren Platz in der Fiktion gefunden. (…) Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Blick auf Menschen und Situationen zu lenken, die der Rest der Welt nicht sehen will. „Der Glanz der Unsichtbaren“ hat den sanften Weg gewählt, und der ist großartig. Das Bild dieser Frauen wird bleiben.« LE MONDE

»Louis-Julien Petit, in England geborener Franzose, schafft so etwas wie eine Kreuzung aus Ken Loach und Gilles Lellouche. Er zeigt diese Frauen mit Humor und niemals forcierter Zärtlichkeit, ohne die Härte ihrer sozialen Realität auszublenden. Sie leuchten, diese „Unsichtbaren“.« LE NOUVEL OBESERVATEUR

»Mit unendlicher Zärtlichkeit, mit teilweise improvisierten Dialogen voller Wahrheit und einer perfekt ausbalancierten Tonalität zwischen Sozialkomödie und dokumentarischem Ansatz, erzählt dieser helle, leuchtende Film vor allem von Würde: Von der Würde dieser Frauen, die die Gesellschaft vergessen hat, ihren Sehnsüchten und Träumen, und von der Würde derjenigen, die ihnen helfen, wieder zu Atem zu kommen.« FOTOGRAMA

»Eine schillernde dramatische Komödie, komisch und bewegend, aber vor allem mit einer überwältigenden Wahrhaftigkeit und Klugheit … Es sind die ureigenen Mittel des Kinos, mit denen sich Louis-Julien Petit am Engagement gegen Armut und Exklusion beteiligt. Er ist ein Meister in der Kunst, seine Geschichte an der Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit spielen zu

Treffpunkt
Klappstuhlkultur
Brauerstr. 62-64
25548 Kellinghusen
Veranstalter/Info
Klappstuhlkinoklub
Brauerstr. 62 - 64
25548 Kellinghusen

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