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Vortrag „Leben mit Hochsensibilität"
Donnerstag, 25.04.2019 von  19:03  bis 19:33  Uhr

Ein Vortrag für Betroffene, interessierte Pädagoginnen und Pädagogen, Medizinerinnen und Mediziner sowie Angehörige. Aufgrund einer hohen Geräuschempfindlichkeit merkt man es meist am deutlichsten: Irgendwie ist man anders. Weniger belastbar, sehr darauf bedacht, Phasen des Rückzugs, des Alleinseins zu haben. Jede/r Fünfte ist eine solche hochsensible Person (HSP), die so intensiv wahrnimmt, dass diese Wahrnehmung schnell zur Belastung wird. Andererseits erleben diese Menschen, denen die Natur ein hochempfindliches Nervensystem mitgegeben hat, Momente intensiven Genusses, sind häufig tiefsinnig, gründliche und gewissenhafte Denker oder künstlerisch hochbegabt. Das psychologische Konstrukt der Hochsensibilität wird seit Mitte der 90er Jahre wissenschaftlich diskutiert; auch in Deutschland wird an mehreren Universitäten hierzu geforscht. Quelle des Kummers für Betroffene ist leider häufig auch Unverständnis der Mitmenschen, die schnell Vorwürfe erheben und Vorhaltungen machen: „Stell Dich nicht so an!“, „Sei nicht so empfindlich!“ oder „Du Sensibelchen!“.
Der Präsident des größten und ältesten Vereins zum Thema, des Informations- und Forschungsverbundes Hochsensibilität e. V., Herr Dr. Michael Jack, wird nach einer autobiografischen Einleitung das Konstrukt vorstellen, erläutern, was die Wissenschaft darüber denkt, und einzelne Folgerungen sowie besonders prominente Fragestellungen beleuchten.
Eintritt ist frei. Veranstalterinnen:
Petra Horn und die Gleichstellungsbeauftragte im Amt Kellinghusen, Wiebke Tischler. Informationen unter: wiebke.tischler@amt-kellinghusen.de

Treffpunkt
Bürgerhaus Kellinghusen
Hauptstr. 18
25548 Kellinghusen
Veranstalter/Info
Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Tischler
Am Markt 9
25548 Kellinghusen

04822 / 3948
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